Claudia Wirz

(staatlich geprüfte und anerkannte Erzieherin mit Montessori-Diplom und Zusatzausbildung in Sozialmanagement, Leiterin einer städtischen Tageseinrichtung für Kinder.)

Team-Partner Henri: Fox-Terrier-Mix geb. April 2004, Erziehung und Ausbildung nach „Natural Dogmanship“ und Therapiebegleithundeausbildung bei MITTT. Erfahrung mit Dummy- und Fährten-Arbeit, Mantrailing (Personensuche) sowie Agility .

Team-Partner Gustav: Pudel geb. November 2009, Erziehung und Ausbildung nach „Natural Dogmanship“ und Therapiebegleithundeausbildung bei Dogmentor. Erfahrungen mit Mantrailing, Agility sowie Dummy- und Fährtenarbeit.

Einsatzgebiete: Kindertagesstätte und Altenheim

Haupteinsatzgebiet Kindertagesstätte:

In der Kindertagesstätte werden durch spezielle Übungen mit den Hunden Fein- und Grobmotorik sowie das Gedächtnis und die Konzentration geschult und Sprechanregungen geboten. Es kommt zu einer gezielten Wissens- und Sprachvermittlung. Durch das Berühren und Streicheln der Hunde wird die taktile Wahrnehmung gefördert.

Hier wird mit Gruppen von max. 8 Kindern gearbeitet; aber auch Einzelförderung wird angeboten.

Ein wichtiger Aspekt ist außerdem der Angstabbau und das Erlernen des richtigen Umgangs mit den Hunden, um Unfälle zu vermeiden, die meist durch eine Fehlkommunikation zwischen Mensch und Hund entstehen.

Die Hunde leistet zudem soziale Integrationshilfe, da ihnen Beliebtheitsgrad, Aussehen und Herkunft der Kinder gleichgültig sind; sie unterstützen zudem die emotionale und soziale Entwicklung. Die Hunde haben keinerlei Vorurteile den Kindern gegenüber.

Eltern sehen es positiv, dass ihre Kinder Kontakt zu Hunden  haben können, vor allem wenn sie selber kein Haustier halten können oder wollen.

Neben allen pädagogischen Gesichtspunkten wirkt sich die Anwesenheit der Hunde erwiesenermaßen positiv auf das allgemeine Wohlbefinden von Kindern und Erwachsenen aus und schafft ein entspanntes Klima von dem alle Beteiligten profitieren.

Die Hunde gehören zum Kindergartenalltag dazu und leisten einen Beitrag bei der Umsetzung der in der Konzeption der Tageseinrichtung festgeschriebenen Bildungsinhalte. Die Kinder lernen mit viel Motivation, da sie in ihren Augen alles für die Hunde machen und es deshalb besonders gut sein soll.

Da die Arbeit mit den Kindern für die Hunde „Arbeit“ bedeutet, muss sichergestellt sein, dass sie genügend Rückzugsmöglichkeiten und Ruhephasen haben! Henri und Gustav finden diese im Büro der Einrichtung, wo sie sich von Kindern und Lärm ungestört aufhalten.

In der Freizeit ermögliche ich ihnen als Ausgleich eine artgerechte Beschäftigung, wie z.B. Apportieren und Fährtenarbeit, was sie sehr gerne machen und außerdem die Mensch-Hund-Beziehung stärkt.

Außerdem setzte ich Henri und Gustav in Altenheimen ein, wo ich einen Besuchsdienst anbiete und mit Gruppen von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, arbeite.

Hier stehen, neben der Erhaltung der Lebensfreude, das Streicheln der Hunde, Gespräche und Übungen zur Feinmotorik sowie Gedächtnistraining im Vordergrund.