Birgit Hübner

Ich arbeite als Sonderschullehrerin an einer Förderschule in der Eifel. Schon meine letzte Colliehündin war als Schulbegleithund ausgebildet.

Birgit Hübner mit Gina

Sie wurde sowohl als Klassenhund als auch in der Einzelförderung eingesetzt. Insbesondere ein Klassenhund schafft eine ganz besondere Atmosphäre der Rücksichtnahme in der Klasse. So hilft eine Hundeampel den Lärmpegel zu reduzieren. Die Schülerinnen und Schüler ermahnen sich gegenseitig auf den Hund Rücksicht zu nehmen.

Der Hund ist nie Konkurrenz sondern immer unvoreingenommener Freund. Ist ein Schüler unruhig oder traurig, hilft eine kleine Streicheleinheit mit dem Hund sehr, um wieder arbeiten zu können! Gleichzeitig spiegelt der Hund jederzeit, wenn ihm ein Verhalten nicht gefällt, indem er sich abwendet.

In gemeinsamen Spielen mit dem Hund werden u.a. soziales Miteinander, Konzentration und Motorik gefördert. Aber auch das Lernen macht mehr Spaß, wenn der Hund dabei mit eingesetzt wird. Schüler, die auf verbaler Ebene nur schwer zu erreichen sind, können über die Arbeit mit dem Hund Kontakt aufnehmen und agieren. Sie erleben sich selbst als aktiv und in einer positiven Rolle.

Bei aller Zuneigung der Schülerinnen und Schüler gegenüber dem Hund und ihrem Wunsch sich viel mit ihm zu beschäftigen, habe ich aber auch immer das Wohl meines Hundes im Auge und achte darauf, dass er nicht überstrapaziert wird.

Meine jetzige Hündin Gina ist derzeit noch Azubi. Sie darf zum Schnuppern besuchsweise mit in die Schule kommen und fühlt sich in „ihrer“ Klasse bereits sehr wohl. Gerne macht sie kleine Suchspiele mit den Schülern oder wir machen einen gemeinsamen Spaziergang. Bis zur regelmäßigen „Arbeit“ in der Schule, wird es aber noch eine Weile dauern.

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